Repertoire:

A Hard Day`s Night
Dancer in the Dark
Das Hochzeitsbankett

Kinderfilme:

Benjamin Blümchen
Bibi Blocksberg
Mein Onkel Theodor
Der Räuber Hotzenplotz

Märchenfilme:

Aschenputtel
Der Froschkönig
Die Gänsemagd
Dornröschen
Frau Holle
Hänsel und Gretel
Hans im Glück
Rotkäppchen
Schneeweischen und Rosenrot
Der Struwwelpeter
Tischlein deck dich
 

Die Gänsemagd (BRD 1957)


Länge:

77 min

Format:

35mm / DVD

FSK:

ohne Altersbeschränkung

Sprache:

deutsch

Regie:

Fritz Genschow

Drehbuch:

Fritz Genschow

Darsteller:

-


Pressematerial

Alle Kinder kennen und lieben dieses Märchen vom treuen Pferd Falada, von Kürdchen, dem lustigen Gänsejungen, von der demütigen Königstochter, die zu ihrem gegebenen Wort steht. Diese Geschichte will beweisen, daß Treue, Glaube und Reinheit in Tat und Gedanken gegen Untreue, Bosheit und Selbstsucht siegen.

Die böse Kammerjungfer überredet die Prinzessin, mit ihr die Kleider zu tauschen, um den ihnen unbekannten Prinzen, den die Königstochter heiraten soll, auf die Probe zu stellen. Die Kammerjungfer zwingt die Prinzessin zu dem Schwur, nicht von diesem Tausch zu verraten. Im Schloß angekommen, gibt sich die Kammerjungfer als Prinzessin aus und die Prinzessin muß erzwungene Dienste verrichten.
Falada, das geheimnisvolle Pferd, von welchem gesagt wird, das es sprechen könne, soll von der der bösen Kammerjungfer getötet werden. Die Tat mißlingt ihr, wie letzlich alle Intrigen.
Der alte König wird durch Kürdchen, dem kleinen Gänshirten, auf das Geheimnis, welches die Gänsemagd umgibt, hingewiesen. Als die Gänsemagd sich kämmt und Kürdchen in kindlicher Liebe sie um eine Strähne ihrer goldenen Haare bittet, weil er doch sein Goldstück hergegeben habe, um Falada vor dem Schindler zu retten, singt die Gänsemagd-Prinzessin heiter, geheimnisvoll:

"Weh, Weh, Windchen, nimm Kürdchen sein Hütchen
und lass ihn sich mit jagen.
bis ich mich gepflochten fein und glatt
und er so das Nachsehn hat!"

Der Wind nimmt auch tatsächlich das Hütchen und jagd Kürdchen über Stock und Stein. Immer wird das Hütchen in komischen Situationen weitergezaubert.Der alte König versucht hinter das Geheimnis dieser "Gänsemagd" zu kommen und weil sie sich weigert zu sprechen, da sie unter "freiem Himmel geschworen" habe, keinem Menschen etwas zu verraten, bringt sie der König dazu, dem "Ofen" ihr Leid zu klagen.So hört der König auf der anderen Seite an der Ofentür die wahre Geschichte und am Tage des Hochzeitsfestes erzählt er beim Tanz das Gleichnis von der schönen Königstochter, der Gänsemagd und der falschen Kammerjungfer.Er bringt die Böse dazu, ihr eigenes Urteil zu sprechen, das, von der wahren Braut abgemildert, den Kindern im Publikum ein Symbol für menschliche Größe ohne Rachegefühle gibt.Die Komiker des Films sind die heiteren Reiterhelden Hinz und Hunz, zwei Burschen, die stets das Gute wollen und stets das Dümmste tun. Diese beiden in ihren komischen Szenen, Falada, das sprechende Pferd, die vielen Reiterszenen - geben neben der spannenden Haupthandlung dem Film genügend Raum, um das Belehrende nicht merken zu lassen.

 


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